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Lwow (Lemberg)

Lwiw ( auch „die Stadt der Löwen“, Lemberg, Löwenburg genannt) ist das Herz der West-Ukraine.

Die Stadt wurde in der Mitte des 13.Jahrhunderts vom dem Fürsten Danylo Halyzkyj zu Ehren seines Sohnes Lew (d.h. „Löwe“)gegründet. Erste schrieftliche Erwährungen gehören zum Jahre 1256. 1270 wurde die Stadt nach dem Wunsch des Fürsten Lew die Hauptstadt von Halyzko-Wolynskyj Fürstentum geworden. Im April 1340 griff polnischer König Kasimir über Lwiw an, zerstörte die Burg und entführte die Schätze aus der Fürstenschatzkamera. Seit 1387 war Lwiw wieder unter der Regierung der polnischen Könige. Seit Herbst 1648 unter der Regierung des Kosakenheeres mit dem Kosakenfürst Chmelnizkij...

Wegen der günstigen geographischen Lage und der reichen Naturschätze stand Lwiw unter ständiger Bedrohung von Angriff seitens der Tataren, Türken, Deutschen, Ungaren, Polen, Östereicher und Russen. Die Geschichte der Stadt ist sehr nah mit der Geschichte vielen Nachbarnländern verbunden, weil „die Stadt der Löwen“ sich mehrere Jahrhunderten bald unter jenem bald unter anderem Staat entwickelte. Nach 1848 wurde da gegenüber den polnischen, deutschen und lateinischen Sprachen teilweise auch auf Ukrainisch unterrichtet.

Lwiw ist ein lebendiges Museum direkt unter dem blauen Himmel, in dem es über 2000 Kultur- und Baudenkmäler gibt, die unter dem Einfluss der Besatzungsmächte während der mehreren Jahrhunderte formiert wurden. In einer Stadt haben Sie Möglichkeit verschiedene historische Epochen kennenzulernen. Außerdem wurde die mehrere kostbare architektonische und Kulturgüter der Stadt in die Liste des UNESCO aufgenommen.

Lwow ist das europäische Tor der Ukraine aus den offensichtlichen historischen Gründen und liegt auf der Hauptreiseroute aus Polen. Das ist guter Ort, um ins Land einzufahren, die Reise zu beginnen oder zu beenden.

1256 errichtete Danilo Romanovič, Fürst der Rus, an der Stelle des heutigen Lemberg eine Burg für seinen Sohn Lew. Von diesem Lew (Löwe) hat die Stadt ihren Namen - Lew gehörend. Auch im Wappen und in zahlreichen Steinskulpturen der Stadt taucht der Löwe immer wieder auf. Aufgrund der Vielzahl von ethnischen Gruppen, die über die Jahrhunderte in Lemberg lebten und leben, gibt es verschiedensprachliche Bezeichnungen für die Stadt: Lviv, Lwow, Lemberg, Leopolis.

Das Lemberger Opern- und Balletttheater ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten der westukrainischen Metropole Lemberg. Das aktuelle Gebäude ist das Ergebnis eines 1895 abgehaltenen Architekturwettbewerbs, der vom örtlichen Architekten Zygmunt Gorgolewski gewonnen wurde, dem damaligen Direktor der technischen Hochschule der Stadt.

In Lwow gibt es viel komfortable Hotels, die gleichzeitig die Baudenkmäler sind. George Chotel ist einer von ihnen. 1998 wurde das historische Zentrum der Stadt in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen.

Die Boim-Kapelle, auch Getsemani-Kapelle genannt, ist eine Renaissance-Kapelle in Lemberg. Die Kapelle wurde am Anfang des 16. Jahrhunderts neben der römisch-katholischen Kathedrale, auf dem Friedhofsgelände errichtet.

Der Lemberger Marktplatz bildet auch heute noch wie zur Zeit seiner Entstehung im 14. Jahrhundert den Mittelpunkt der Stadt.

Das Rathaus nimmt seit dem 15. Jahrhundert den Mittelpunkt des Marktplatzes ein. Die den Markt umsäumenden 44 Bürgerhäuser bilden 2 Hauptgruppen: die palastartigen mit ihren breiten Fassaden und mehreren Fenstern sowie die schmalen Häuser mit lediglich 3 Frontfenstern. Vorherrschende Stile sind Renaissance und Frühbarock, obwohl viele Häuser auf gotischen Fundamenten errichtet wurden.

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